Reiche der Wali

Im Lauf der Geschichte haben die Wali eine Reihe von Reichen errichtet, die die sich entwickelt haben oder untergegangen sind.  Oftmals waren hierfür die Götter, die Fähigkeit bzw. Unfähigkeit von Politikern und Heerführern oder letztendlich auch das nur Glück verantwortlich.

Waligoi

Waligoi ist das erste und langlebigste der walischen Reiche, aber deshalb durch die Geschichte oftmals gebeutelt. Ursprünglich zogen die damals noch nomadischen Waljar in die „Öde“, die sie später dann Waligoi nannten. Mit dieser Landnahme begründeten sie ihr erstes Reich, das sie lange Jahre gegen den Widerstand der ursprünglich dort beheimateten Rukr aufbauten. Als dieses vollbracht war, verloren die Wali ihren Jarkhan und es begann die Jarkhanlose Zeit. In dieser Zeit fielen dann die ersten großen Kriege zwischen den Reichen der Welt. Anfänglich waren die Wali erfolgreich und eroberten weite Teile von Urassu und Ageniron. Dann jedoch verloren die Wali ihre Bündnispartner und wurden von dem ehemaligen Verbündeten Wolsan erobert und etwa dreißig Jahre besetzt. In dieser Zeit lebten die drei großen Werire Elfse, Egil und Eirik, die alle während der Besatzungszeit im Widerstand starben und verehrte Helden der Wali wurden. Als die Wolsi endlich vertrieben, waren, kam Gryggr und gab den Wali einen neuen Jarkhan, Edbald. In dieser Zeit fand der Lange Winter statt, an dessen Ende Edbald die Macht ergriff. In diesem Zeitraum begannen wieder Kriege zwischen den Reichen der Welt, in denen Waligoi, anfänglich erfolgreich, erneut für einige Jahre besetzt wurde, diesmal von der Horde der Finsternis. Aufgrund ihrer Erfahrungen im Widerstand gegen die Besetzung durch Wolsan, konnten diese neuen Besetzer schon bald vertreiben werden. Seit dem ist Waligoi unter der Führung von kompetenten Botschaftern und Heerführern frei geblieben.

Vesturgoi

Während der Zeit, in der Wolsan Waligoi besetzt hielt, wurde die Yddia entdeckt. Bald machten sich Wali, vor allem Gauten auf, um sich dort umzuschauen und Land zunehmen. Angeführt wurden sie von Elfse, dem Werir der Gauten. Nach einigen Verhandlungen mit den zukünftigen Nachbarn wurden die Grenzen von Vesturgoi festgelegt und Elfse nahm den Titel „Numokh der Neguctic“ an.  Bald schon machte er sich jedoch durch seine Politik bei seinen Nachbarn unbeliebt und sie bereiten sich auf den Krieg gegen Vesturgoi vor. Bevor dieser jedoch ausbrechen konnte, begann der Lange Winter. In dieser Zeit zerfiel das Reich und viele der Wali wanderten durch Yddia. Als der Winter abebbte, kehrten viele der Gauten nach Waligoi zurück . Der Rest machte sich auf, in anderen Gegenden Yddias Land zu nehmen. Elfse Werir jedoch starb in der „Schlacht der letztern Tage“. Mit ihm hörte das Reich Vesturgoi endgültig auf, zu bestehen.

Nekasok

Ein Teil der auf Yddia wandernden Wali erreichte das Land namens Nekasok und ließen sich dort nieder, indem sie große Teile der ursprüngliichen Menschen vertreiben. Eine Zeit lang erklärten sich die sogenannten Nekassen als Bestandteil der Wali, doch die lange Trennung von der Heimat hatte diese Wali verändert. Bald schon riefen sie ein eigenes Reich aus und die Nekasok war als walisches Reich verloren.

Neu-Westurgoi

Ein anderer Teil der auf Yddia wandernden Wali gelangte zu einer im sudest liegenden Halbinsel und ließen sich dort nieder. Dieses Land mit seiner Hochlandküste wurde Azcapazulco genannt. Unter den Ureinwohnern dieses Landes herrschte gerade Bürgerkrieg. So konnten die Wali sich im Waldland  Ahalcama festsetzen und befestigte Siedlungen gründen. Am Ende des langen Winters kam es zu Auseinandersetzungen mit den Urweinwohnern. Daraufhin töteten die Wali viele und unterwarfen den Rest. So wurde das Reich Neu-Westurgoi auf Yddia gegründet, das bis heute besteht.

Etland

Ebenso wie zur Yddia zogen während der Besetung Waligois durch Wolsan viele Wali, darunter vor allem Heden zu der neu entdeckten estlichen Welt. Angeführt wurden sie von dem Werir der Heden, Egil. Sie besetzten das norestliche Hochland, die zentralen Gebirgsländer sowie einige Inseln im Endlosen Ozean. Dieses Reich nannte Egil nun Etland. Egil schloss Frieden mit vielen der kleineren Reichen. Diese wurden durch das Verhalten des Reiches Neu-Wolsan bald zu Verbündeten des Egil. Dieses Bündnis nannte sich die „Wolfsliga“. Diese beschloss nun, Neu-Wolsan anzugreifen, um es zu zerschlagen. Durch gechickte Versprechung konnte Neu-Wolsan das drohende Schicksal jedoch aufhalten. Dann begann der Lange Winter und der Ausgang des Krieges blieb ungewiss. Von einer Flotte von Heden, die von der estlichen Welt nach Waligoi kam, wurde berichtet, dass Egil getötet und das Reich Etland verloren sei. Erst lange nach der Finsternis wurde berichtet, dass es noch Wali auf der estlichen Welt gibt. Ein Kontakt mit ihnen gibt es jedoch nicht, so dass diese Nachricht zu Recht bezweifelt wird.

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